Der Armaturen-Guide

Veröffentlicht am 09.März 2017 / Bad

Schlicht, elegant, oder lieber modern? Es gibt Armaturen für jeden Geschmack. Bild: Gessi

Erlaubt ist, was gefällt? Wenn es um die Armaturen in Ihrem Bad geht, beantworten wir diese Frage mit einem gedehnten Jein. Natürlich dürfen Sie nach Lust, Laune und Geschmack Wasserhähne im Nostalgie-Stil mit puristischen Waschbecken kombinieren. Niemand verbietet eine minimalistische Armatur an einer Badewanne mit Löwenfüßen. Aber ist es wirklich schlau, wild zu kombinieren? Welche Anforderungen stellen Sie an Ihre Armaturen? Und, nicht zu vergessen, was ist in Ihrem Bad technisch zu beachten? Folgen Sie doch einfach unserem Guide.

Klar, die Optik fällt sofort ins Auge. Aber lösen Sie sich einen Moment vom Äußeren und konzentrieren Sie sich auf die inneren Werte. Was ist Ihnen wichtig? Welche Anforderungen stellen Sie an eine Armatur? Soll sie per Knopfdruck oder Sensor zu bedienen sein und sich Ihre Lieblingseinstellung merken? Dann brauchen Sie Armaturen mit intelligenter Technologie – die gerne auch mit der smarten Haussteuerrung verknüpft werden kann. Oder steht Sparsamkeit ganz oben auf der Liste Ihrer Wünsche? Die modernen Wasserhähne und Brauseköpfe sorgen für großes Waschvergnügen bei kleinem Wasserdurchlauf. Sie möchten nicht viel Zeit aufs Putzen verschwenden? Dann entscheiden Sie sich für eine veredelte Oberfläche, auf der Wasser, Kalk und Schmutz einfach abperlen. Sie wünschen sich verlässliche Technik und ansprechendes Design für einen moderaten Preis? Viele klassische Modelle vereinen alle drei Kriterien. Toben Kinder durch Ihr Bad, die sich nach der Sandkistenbuddelei und der Schokokuss-Schlacht dringend Hände und Schnuten waschen müssen? Präzise Einhebelmischer lassen sich auch von kleinsten Händen leicht bedienen. Ein schickes Beispiel ist die Waschtischarmatur Essence, die Design, Bedienfreundlichkeit und sparsamen Verbrauch bestens verbindet.

Sind die inneren Werte geklärt, geht es an die Montagetechnik. Auf- oder Unterputz – das ist hier die Frage. Bei Unterputzarmaturen verschwinden Leitungen, Mischbatterien und Co. in der Wand und nur der Auslauf und die Bedienelemente sind sichtbar. Nichts stört hier das Auge, niemand erahnt die Technik, die hinter Ihrer Wellness-Oase steckt. Außerdem sind Unterputzarmaturen platzsparend, denn was hinter der Wand liegt, lässt mehr Raum für Badmöbel und Bewegungsfreiheit. Und schließlich ermöglicht diese Form der Montage eine gewisse Flexibilität: So können zum Beispiel die Armaturen an der einen, die Brause aber an einer anderen Wand der Dusche montiert werden.

Diese Form der Montage ist in der Regel nur möglich, wenn ein Neubau geplant wird. Wird ein altes Bad saniert, bedarf es aufwändiger Umbauarbeiten. Werden Wasserhähne und Co. also nachträglich eingebaut oder wird ein Bad renoviert, ist die Aufputzarmatur die bessere Wahl. Hier ist die komplette Armatur inklusive Mischbatterie sichtbar. So lassen sich Waschtisch-, Dusch- oder Badewannenarmaturen schnell austauschen, ohne große Kosten und Aufwand.

Sind die baulichen Details geklärt, geht es endlich um die Optik. Mögen Sie es klassisch-elegant? Dann wäre vielleicht die Linie Grandera von Grohe perfekt für Ihr Traumbad. Sie zeigen im Bad gern eine gewisse Extravaganz? Dann werden Sie die Armaturen von Philippe Starck lieben. Es muss nicht immer Chrom sein. Sie sind Trendsetter? Farbige oder matte Beschichtungen setzen coole Akzente, wie zum Beispiel Rettangolo von Gessi.

 

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