Klare Sache: Glas im Bad

Veröffentlicht am 23.März 2017 / Bad

Manchmal ganz unauffällig, manchmal ganz im Fokus: Glas. Bild: pixabay

Leicht zu übersehen und oft ein Hauch von Nichts. Und dennoch ein starkes Gestaltungselement im Badezimmer: Glas. Als Spiegel, Fenster und Duschabtrennung ist das Material mit Durchblick in fast jedem Bad vertreten. Dabei kann es so viel mehr.

Glas verleiht einem Raum Leichtigkeit, Offenheit, Großzügigkeit. Durch Fenster und Oberlichter lässt es Licht hinein und sorgt für die notwendige Helligkeit. Je nach Einsatz kann es Eleganz, Modernität oder auch Gemütlichkeit verströmen. Und es harmoniert ganz wunderbar mit Wasser. Das eine Material sprudelt weich und lebendig, das andere ist glatt, hart und trotzdem so zart. Ein Dream-Team fürs Badezimmer.

Einsatzbereich Dusche

Eine Trennwand aus Glas macht dem ewigen Kampf mit dem Duschvorhang ein Ende. Kein Stoff klebt mehr am nassen Körper. Duschabtrennungen aus Echtglas mit Lotuseffekt sind leicht zu reinigen und sorgen für ein entspanntes Raumgefühl – innerhalb der Dusche genauso wie im gesamten Bad. Aber auch an den Rückwänden kann Glas seine Talente ausspielen: Wie wäre es mit farbigen Glaspaneelen statt Fliesen? Eine Glaswand im Lieblingston ist ein echter Hingucker – und auch leichter zu reinigen als eine Reihe von Fugen … Selbst unter den Füßen findet das trendige Material statt: Wer es extravagant liebt, baut einen Duschboden aus Glas ein – oder wählt das Material zumindest als Abdeckung der Duschrinne.

Einsatzbereich Waschbecken

Spiegelglas findet sich über jedem Waschbecken, natürlich. Aber nicht nur hier kommt Glas zum Einsatz. Puristen lieben eine Glasplatte, auf der ein Waschbecken aus Keramik, Beton oder Metall stylische Akzente setzt. Oder anders herum: Den Unterschrank aus Holz oder Beton krönt ein Waschbecken aus Glas – matiniert, gefärbt oder klar. Auch die vielen kleinen Helfer machen in transparent etwas her. Seifenspender oder -schalen, Handtuchhalter und -haken, Zahnputzbecher und Aufbewahrungsartikel aus Glas bringen Stil ins Bad. Apropos Aufbewahrung: Rund ums Waschbecken sorgen offene Regale mit Glasböden oder auch geschlossene Schränke mit Glastüren für jede Menge Stauraum. Die Glastüren sollten übrigens unbedingt blickdicht sein, damit das kleine Chaos dahinter aus dem Blickfeld verschwindet.

Einsatzbereich Badewanne

Zugegeben, eine Badewanne aus Glas ist schon sehr extravagant. Dafür setzt sie aber auch ein echtes Statement. Wer ihr genügend Raum gibt, verwöhnt sich selbst mit Luxus-Spa-Feeling in den eigenen vier Wänden. 

Einsatzbereich hier und dort

Nein, WCs aus Glas gibt es (noch) nicht. Aber eine Betätigungsplatte aus farbigem Glas (wie zum Beispiel Sigma 70) scheint vor der Wand zu schweben – perfekt für das moderne Bad. Zu ihren Füßen macht sich der trendige Toilettenbürstenhalter aus satiniertem Glas sehr gut. Wer sein WC übrigens zu einem stillen Örtchen machen möchte, sollte über eine Trennwand aus Glas nachdenken, in diesem Fall am besten in blickdichtem Milchglas. Oder wie wäre es mit einer (vielleicht halbhohen) Wand aus Glasbausteinen?

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