COVID-19: Aktuelle Informationen

Spieglein, Spieglein an der Wand – welchen hänge ich mir ins Wellness-Land?

von Olga Bogdanowski
Veröffentlicht am 24.Oktober 2017 / Bad · Smart Living

Mehr als nur Deko: Spiegel gehören zu den unverzichtbaren Bestandteilen im Badezimmer

Er ist gnadenlos ehrlich zu mir. Von ihm bekomme ich morgens das erste Feedback. Auf seine Rückmeldung reagiere ich sofort. Mal mit Freude, mal mit Panik. Und er ist es, der mir hilft, Frisur und Make-Up in Form zu bringen. Der morgendliche Blick in den Spiegel ist für mich unverzichtbar – auch wenn er nach manchen Nächten die eine oder andere böse Überraschung bereithält. Ich frage mich: Habe ich schon den Richtigen gefunden – oder wartet da draußen noch ein Besserer auf mich? Ich mache mich auf die Suche.

Mehr Licht, mehr Platz

Auf meinem Weg durch Webseiten und die Ausstellungen stelle ich fest: Badezimmerspiegel gibt es in allen möglichen Formen, Größen und Ausführungen – und damit für sämtliche Platz- und Lichtverhältnisse genau das richtige Exemplar. Strahlende Aussichten.

Wer ein vergleichsweise dunkles Badezimmer hat und auf zusätzliche Lichtquellen angewiesen ist, sollte sich für einen Spiegel mit integrierter Beleuchtung entscheiden. Hier können Sie ganz nach Ihrem Geschmack den richtigen Typen wählen: ob mit Leuchtrahmen, einzelnen Lichtleisten oder unterlegten LED-Lämpchen, die für eine indirekte Beleuchtung sorgen. So grausam Spiegel auch sein können, lassen sie einen doch meist in gutem Licht dastehen.

Ein weiterer Klassiker sind Spiegelschränke. Besonders wenn zusätzlicher Stauraum benötigt wird, erweisen sie sich als perfekte Partner. Alles was sicher und diskret aufbewahrt und trotzdem schnell zur Hand sein soll, findet hier Platz. Aber dieses Aussehen... dachte ich lange. Diese verspiegelten Hängeschränkchen waren mir mit ihrem aufdringlich vorstehenden Korpus einfach zu unattraktiv. Scheinbar war ich nicht die Einzige, die sich daran störte. Denn immer häufiger werden solche Spiegelschränke nun ebenbündig mit der Wand verbaut. Stimmiges Gesamtbild und praktischer Nutzen – das wiederum trifft meinen Geschmack voll und ganz.

Der Badezimmerspiegel 2.0

Ein Spiegel soll in erster Linie spiegeln – so viel steht fest. Aber nur spiegeln? Vielleicht noch zusätzlich Licht und Stauraum bieten? Ist das im heutigen Smart-Home-Zeitalter nicht ein wenig überholt? Einige Hersteller statten ihre Spiegel mit Extras aus, die ich bisher eher von meinem Smartphone oder Tablet kannte. Klar, mit ihren großen Flächen sind Spiegel geradezu prädestiniert, um als Bildschirm genutzt zu werden. So gibt es mittlerweile Konstruktionen, bei denen im Hintergrund Kameras, LCD-Bildschirme, Bewegungsmelder sowie Mikrofone eingebaut sind. Beim Zähneputzen die E-Mails abrufen, ein Schmink-Tutorial anschauen und es zeitgleich umsetzen oder einfach nur Licht und Temperatur bis in die feinste Nuance einstellen können – der Hightech-Spiegel birgt Potenzial.

Einen Nachteil aber bringt diese innovative Spiegeltechnik vermutlich mit sich: In Zukunft werden auch die Männer viel mehr Zeit im Bad brauchen.

Ausgezeichnete Bäderwelten