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Waschtisch oder Waschbecken? Acryl oder Mineralguss? Der Weg zum individuellen Waschplatz

von Olga Bogdanowski
Veröffentlicht am 27.November 2015 / Bad

Die Auswahl an verschiedenen Waschtischmodellen ist riesengroß.

Händewaschen, Zähneputzen, Rasieren – zweifelsfrei ist das Waschbecken der meistgenutzte Bereich eines jeden Badezimmers. Doch worauf kommt es bei einem guten Waschbecken tatsächlich an? Schließlich ist die Auswahl an unterschiedlichen Formen, Größen und Materialien gewaltig. Fest steht: Persönlicher Geschmack und Funktionalität spielen eine gleichermaßen wichtige Rolle. Sich im Vorfeld mit diesen und den verschiedenen Modellen auseinanderzusetzen, kann die Kaufentscheidung also deutlich erleichtern.

 

Die häufigsten Varianten

Waschbecken – der absolute Klassiker

Das klassische Waschbecken, das zumeist eine konkave Form aufweist, wird direkt an der Wand befestigt. Vor allem in Mietswohnungen ist diese Variante sehr verbreitet. Da hier die Kombination mit einem Badmöbel nicht zwingend erforderlich ist, wirkt dieses zudem vergleichsweise leicht und ist daher gut für kleine Räume geeignet. Die untenliegenden Abflussrohre lassen sich mittels einer passenden Halbsäule akkurat verdecken.

Übrigens: Sollte besonders wenig Platz – bspw. in einem Gäste-WC – vorhanden sein, empfiehlt sich ein sogenanntes Handwaschbecken. Und auch für barrierefreie Bäder gibt es spezielle Waschbecken.

Das herkömmliche Waschbecken ist ein absoluter Klassiker

Stauraum schaffen mit dem Möbelwaschtisch

Die häufigste Alternative zum herkömmlichen Waschbecken stellt der Einbau- bzw. Möbelwaschtisch dar. Eingelassen in einen passenden Unterschrank bildet er mit diesem eine harmonische Einheit, die entweder an der Wand montiert oder auf Standfüßen positioniert wird.

Ob rustikales Holz, moderner Hochglanz oder knallige Farben – durch die individuelle Gestaltung der Fronten und eine Vielzahl an Größenausführungen lässt sich ein Waschplatz ganz nach Ihren persönlichen Vorstellungen schaffen. Der auf diese Weise erzeugte Stauraum ist ein weiterer Vorteil der Möbelwaschtische.

Der Möbelwaschtisch und der passende Unterschrank als harmonische Einheit

Aufsatzwaschbecken – die edle Variante

Auch Aufsatzwaschbecken, die aktuell besonders im Trend liegen, werden mit einer Unterkonstruktion kombiniert. Dabei kann es sich ebenfalls um einen Unterschrank, ein offenes Regal, aber auch um eine einzelne Platte (z.B. aus Holz) handeln. Im Gegensatz zum Möbelwaschtisch wird das Waschbecken hier jedoch nicht eingelassen, sondern oben drauf platziert. Auf diese Weise entsteht zusätzliche Ablagefläche, die für Badaccessoires oder Deko genutzt werden kann.

Was das Design des Waschbeckens betrifft, stehen Ihnen auch hier zahlreiche Variationen zur Verfügung. Besonders erhaben wirken die minimalistischen Waschschalen. Wer es noch exklusiver mag, wählt ein Naturstein-Modell. Aufsatzwaschbecken verfügen über kein Hahnloch. Entsprechend wird die Armatur an der unterliegenden Platte oder direkt an der Wand installiert. Für die letztgenannte Variante ist ggf. eine zusätzliche Wasserleitung erforderlich. Außerdem fehlt bei Aufsatzwaschbecken der typische Überlaufschutz, weshalb sie für Haushalte mit kleinen Kindern weniger geeignet sind.

Aufsatzschalen versprühen edles Flair

Die Wahl des richtigen Materials

Keramik als Klassiker ist immer noch in zahlreichen Badezimmern präsent. Jedoch nimmt auch der Anteil der aus Mineralguss bzw. Mineralwerkstoff gefertigten Waschbecken nimmt stetig zu. Beide Werkstoffe zeichnen sich durch eine porenfreie Oberfläche mit leichten Pflegeeigenschaften sowie ihre enorme Formbarkeit aus. So sind vor allem außergewöhnlich geformte Waschbecken oftmals aus einem dieser beiden Materialien gefertigt.

Ein weiteres Trendmaterial ist Glas. Was im ersten Augenblick nach einer sehr zerbrechlichen Angelegenheit klingt, stellt sich in Wahrheit als absolutes Gegenteil heraus. Gefertigt aus speziellem Sicherheitsglas erweisen sich Glaswaschtische nicht nur besonders widerstandsfähig, sondern halten auch säurehaltigen Chemikalien stand. Ein weiterer Vorteil von Glas: Es lässt sich problemlos in unterschiedlichen Farben herstellen und kann damit bspw. ideal an das Design der Fliesen angepasst werden.

Im Bereich der Aufsatzwaschbecken finden sich zudem Ausführungen aus Naturstein wie Marmor oder Granit.

Erfahren Sie hier mehr über die einzelnen Werkstoffe

Übrigens: Um den Reinigungsaufwand zu verringern, können viele Materialoberflächen mit einer speziellen Pflegebeschichtung versehen werden. Die Experten in den Ausstellungen können Sie hierzu ausführlich beraten.

 

Die passende Armatur – das unverzichtbare i-Tüpfelchen

Klar ist: Vollkommen wird der Waschplatz erst mit der passenden Armatur, die gleichzeitig einen edlen Akzent setzt. In den meisten Fällen wird sie durch das Hahnloch direkt am Becken befestigt. Eine Montage am Unterschrank oder der Wand ist aber ebenso möglich.  

Am meisten verbreitet sind heutzutage wohl Einhebelarmaturen. Aber auch Modelle, die an den Retro-Look angelehnt sind und über zwei separate Griffe für Warm- und Kaltwasser verfügen, sind wieder im Kommen. Und weil Hauseigentümer auch verstärkt auf Nachhaltigkeit und einen geringen Energieverbrauch achten, bieten immer mehr Hersteller Armaturen mit entsprechenden Features wie bspw. einem Verbrühschutz oder einer reduzierten Durchflussmenge an.

Deutlich wird: Waschbecken ist nicht gleich Waschbecken. Und das ist auch gut so. Denn schließlich soll der Waschplatz genauso individuell wie seine Nutzer sein. 

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