Fußbodenheizung im Bad

von Olga Bogdanowski
Veröffentlicht am 10.März 2016 / Heizung

Die Fußbodenheizung wird nicht nur im Bad immer beliebter. Branchenkenner schätzen, dass mittlerweile jeder zweite Neubau ohne herkömmliche Heizkörper auskommt. Kein Wunder: Die Vorteile von Fußbodenheizungen liegen auf der Hand:

Fußbodenheizungen sind effizient: Sie kommen mit bis zu 15 Prozent weniger Energie aus. Denn sie benötigen nur eine geringe Vorlauftemperatur. Deshalb sind sie ideal für den Betrieb mit Niedertemperaturanlagen zur Wärmegewinnung.

Gleichmäßige Verteilung der Wärme: Fußbodenheizungen verteilen die Wärme sanft und gleichmäßig von unten nach oben. Gleichzeitig strahlen Decke und Wände die Wärme in den Raum. Dadurch lässt sich die Raumtemperatur um etwa zwei Grad senken – ohne die geringsten Komforteinbußen.

Deutlich besseres Raumklima: Fußbodenheizungen trocknen die Luft nicht so stark aus wie viele herkömmliche Heizkörper. Das verbessert das Raumklima. Und weil die Luft langsam zirkuliert, wird weniger Staub aufgewirbelt. Davon profitieren Allergiker und Asthmatiker.

Mehr Gestaltungsspielraum: Durch den Verzicht auf sichtbare Heizkörper bieten sich neue Möglichkeiten für die Badgestaltung – vom Farbkonzept bis zum Stellen der Badmöbel.

Vermeintliche Nachteile von Fußbodenheizungen

Wo so viel Sonne ist, gibt es Schatten. So dauert es in der Regel etwas länger, mit einer Fußbodenheizung die Raumtemperatur zu regulieren. Der Grund: Der Bodenbelag braucht ein bisschen, bis er warm wird – oder sich abkühlt. Da reagieren Heizkörper üblicherweise schneller.

Die Fußbodenheizung lässt sich quasi wie mit einem An-Aus-Schalter steuern. Die Fußbodenheizung gleicht damit eher einem Schnellboot als einem großen, schweren Tanker.

Angeblich sind Fußbodenheizungen deutlich teurer als normale Heizungen. Tatsächlich fallen die Anschaffungskosten bei einem Neubau mitunter sogar niedriger aus. Bei der Badsanierung in einem Altbau fallen die Anschaffungskosten für den Austausch von Heizkörpern in aller Regel günstiger aus. Kostentreiber bei der Nachrüstung einer Fußbodenheizung sind die Vorarbeiten. Ohnehin sollten Sie vor der Nachrüstung genau prüfen, ob die Verlegung einer Fußbodenheizung überhaupt möglich und sinnvoll ist. Die Bad- und Heizungsexperten von ELEMENTS geben Ihnen dazu eine ehrliche Einschätzung. Und wenn die Voraussetzungen stimmen, vermitteln wir Ihnen auf Wunsch erfahrene Handwerksbetriebe – mit garantierter Leistung zu fairen Konditionen.

Fast staubfrei zur Fußbodenheizung im Altbau

Das Verlegen einer neuen Fußbodenheizung im Bad muss nicht zwangsläufig mit viel Staub einhergehen. Manche Hersteller beispielsweise haben ein innovatives Frässystem für Fußbodenheizungen entwickelt. Diese Maschine fräst nahezu staubfrei schneckenförmige Kanäle in den Fußboden, in die dann Kunststoffrohre für die Warmwasserversorgung verlegt werden. Ein Vorteil dieses Systems: Türzargen, Türen und Fußleisten bleiben unversehrt und müssen nicht ausgetauscht werden. Noch bequemer ist es, die Fußbodenheizung, ohne Fräsen zu verlegen. Viele Hersteller haben Trockenbau-Fußbodenheizungen mit einer sehr geringen Bauhöhe im Programm.

Fußbodenheizungen müssen auch nicht zwingend mit warmem Wasser betrieben werden – es geht auch ohne Heizungsanlage. Bei elektrischen Fußbodenheizungen sind die Heizleitungen in einer Matte verlegt. Der Vorteil: Diese Heizmatten sind gerade einmal 3 mm hoch. Außerdem lassen sie sich unter vielen Fußbodenbelägen verwenden.

Elements verschafft den Überblick

Neben diesen Lösungen gibt es noch andere: Den Überblick verschaffen Ihnen die Bad- und Heizungsexperten von ELEMENTS. Unsere erfahrenen Handwerker stellen bei einem ausführlichen Badcheck vor Ort sicher, dass Sie bei der Installation der Fußbodenheizung keine bösen Überraschungen überleben.

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