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Wann sind bodenstehende Heizkessel eine gute Idee?

von Olga Bogdanowski
Veröffentlicht am 13.Oktober 2016 / Heizung

Bodenstehende Heizkessel – auch Standkessel genannt – überzeugen durch intelligente Technik und überraschende Sparsamkeit. Ganz schön praktisch: Egal ob Sie sich für Öl, Gas oder Pellets entscheiden – Sie finden für jeden Brennstoff das richtige Modell.

Der zündende Brennstoff für Ihren bodenstehenden Heizkessel

Zuerst muss zwischen herkömmlichen Heizkesseln und Kombiheizkesseln unterschieden werden. Während herkömmliche Heizkessel nur mit einem Energieträger funktionieren, können Sie Kombikessel mit unterschiedlichen Brennstoffen betreiben (zum Beispiel Holz und Kohle). Ganz schön praktisch!

Jeder Brennstoff hat Vor-, aber auch Nachteile. Bedenken Sie, dass Pellets und Heizöl – im Gegensatz zu Erdgas – gelagert werden müssen. Das braucht Platz. Dafür werden umweltfreundliche Geräte wie Pellets-Heizkessel stärker gefördert. Somit können deren Anschaffungskosten deutlich sinken.

Tipp: Sie haben schon einen Heizkessel und wollen ihn austauschen? Wer kosten sparen will, bleibt mit dem neuen Gerät beim gleichen Brennstoff.

Sie haben weitere Fragen? Unsere Heizungsexperten beraten Sie gerne!

Passen bodenstehende Heizkessel zu Ihren Bedürfnissen?

Sie beheizen großzügige Flächen? Sie sfuchen ein Heizsystem mit starker Leistungskraft? Ihnen ist eine lange Lebensdauer wichtig? Dann sind diese Kessel genau das Richtige für Sie!

Was können bodenstehende Heizkessel?

Bodenstehende Geräte sind dort die richtige Entscheidung, wo viel Leistung gefragt ist: Mehrfamilienhäuser, große Wohnanlagen oder Zweckbauten. Die Standkessel sind gemacht für Standorte mit hohem Bedarf an heißem Wasser, verfügen sie doch oft über einen großen Warmwasserspeicher.

In großen Immobilien stellt Platzmangel normalerweise kein Problem dar – auch wenn bodenstehende Heizkessel ab einer Leistung von mehr als 50 kW in einem separaten Raum aufgestellt werden müssen. Aber selbst für kleinere Wohnungen gibt es Modelle: Zum Beispiel den Heizkessel BGB von Brötje, der nur 54 x 48 cm misst und trotzdem an die Leistung der großformatigen Varianten herankommt.

Gibt es eine grüne Alternative?

Eine besondere Form des Heizkessels stellt der Brennwertkessel dar. Geräte wie der BBK von Brötje sind wahre Wunder der Technik. Warum? Ganz einfach: Bei der Verbrennung des Brennstoffs entsteht Wasserdampf. In einem normalen bodenstehenden Heizkessel entweicht dieser zusammen mit den Abgasen durch den Schornstein. Im Brennwertkessel wird der Dampf abgekühlt und kondensiert. Die dadurch entstandene Energie wird zur Raumheizung genutzt und steigert somit den Wirkungsgrad der Heizungsanlage. Da freuen sich die Umwelt und Ihr Portemonnaie!

Kleiner Hinweis: Wenn Sie von einem herkömmlichen Heizkessel auf einen Brennwertkessel umsteigen möchten, steht in den meisten Fällen eine Schornsteinsanierung an – die sich aber durchaus lohnt!

Unser Fazit

Vielerorts glaubt man, bodenstehende Heizkessel eignen sich nur für große Häuser. Doch mittlerweile gibt es schon Lösungen für kompakte Wohnungen oder Einfamilienhäuser mit überschaubarem Platzangebot. Die Bandbreite an Geräten ist umfassend, die Auswahlmöglichkeiten sind fast grenzenlos: Unsere Fachexperten helfen Ihnen herauszufinden, welcher Heizkessel zu Ihren Bedürfnissen und Wünschen passt.

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