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Wasser sparen im Bad – clever den Verbrauch senken

von Olga Bogdanowski
Veröffentlicht am 23.Januar 2018 / Nachhaltigkeit

Händewaschen – in Zukunft am besten mit wassersparenden Armaturen

Die Dusche am Morgen – um vernünftig in den Tag starten, für mich ein absolutes Muss. Wasser an, Müdigkeit aus, Energiemodus ein. Gerne genieße ich den warmen Wasserstrahl auch ein paar Augenblicke länger. Der Wasserzähler dreht dabei seine Runden wie ein 10.000 Meter Läufer. Insgesamt verbrauche ich etwa 140 Liter Wasser am Tag und liege damit genau im Schnitt. Hochgerechnet aufs Jahr kommt da trotzdem eine verdammt große Zahl raus. Und eine entsprechende Summe auf der Abrechnung. Das muss nicht sein.

Wassersparende Armaturen und Duschbrausen

Häufig rinnt einem das Geld unter der Dusche oder in der Wanne sprichwörtlich durch die Hände. Umso wichtiger sind wassersparende Armaturen. Sie halbieren die Durchflussmenge, verringern den Verbrauch und schon habe ich die ersten Euro gespart.

Noch ein paar mehr werden es, wenn ich neben dem Wasser- auch meinen Energieverbrauch senke. Ob aus Gewohnheit oder weil es vermeintlich besser aussieht ist der Bedienhebel meiner Einhand-Armatur immer mittig eingestellt. Die Folge dieser optischen Vorliebe: Beim Öffnen ist das herausfließende Wasser bereits auf eine lauwarme Temperatur erhitzt. Das kann praktisch sein, fürs Händewaschen zwischendurch oder zum Befüllen der Gießkanne aber ist es schlichtweg unnötig.

Auch hier schafft die Industrie Abhilfe. Viele Armaturen erlauben heutzutage auch in der Mittelposition nur den Durchfluss kalten Wassers. So bleibt die Symmetrie erhalten, der Warmwasserspeicher gefüllt und das Geld in meinem Portemonnaie.

Der Einbau eines wassersparenden Modells bietet sich ebenso für die Dusche an – schließlich kommen rund 40 Liter des täglich verbrauchten Wassers aus der Brause. Eine entsprechende Brause reduziert meinen Verbrauch problemlos um ein Drittel, ohne dass meine Dusche am Morgen zum plätschernden Laune-Killer wird.

Verantwortungsvolles Verbraucherverhalten

Technische Hilfsmittel sind sinnvoll, um Wasser einzusparen. Keine Frage. Ein bewussteres Verbraucherverhalten trägt darüber hinaus einen maßgeblichen Teil dazu bei. In erster Linie geht es dabei um die Umstellung von Gewohnheiten und mehr Achtsamkeit. Muss das Wasser während des Zähneputzens wirklich laufen? Der Regler von Wasserhahn oder Duschthermostat bis zum Anschlag aufgedreht sein? Nein! Halbe Sachen sind hier sogar ausdrücklich erwünscht. Einen Unterschied beim Händewaschen oder Duschen spüren Sie kaum – auf der Abrechnung für den Wasserverbrauch hingegen schon.

Werfen wir zu guter Letzt einen Blick ins WC. Die mehr als 30 Liter, die wir täglich die Toilette herunterspülen, müssen nicht sein. Dank Zwei-Mengen- oder Start-Stopp-System lässt sich der eine oder andere Liter einsparen. Ich nehme mir fest vor, diese Möglichkeiten konsequent zu nutzen.

So leicht also kann Wassersparen sein und so einfach schone ich meinen Geldbeutel. Und nicht nur das. Auch die Umwelt hat richtig was davon. 

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