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Mehr Sicherheit garantiert? Überlegungen zum neuen Datenschutz-Gesetz

von Olga Bogdanowski
Veröffentlicht am 23.Mai 2018 / Smart Living

Das neue Datenschutz-Gesetz soll vor Missbrauch personenbezogener Daten schützen.

Diesen Freitag ist es also soweit. Europaweit tritt die neue Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. Unternehmen haben sich monatelang mit Hilfe von Rechtsanwälten und Datenschutzbeauftragten auf das neue Gesetz vorbereitet. Das Ergebnis: eine Flut an Emails mit überarbeiteten Datenschutz-Erklärungen, die Tag für Tag in meinem Postfach eintrudeln.

Um ehrlich zu sein, durchgelesen habe ich davon noch keine einzige. Was nicht heißen soll, die Verwendung meiner Daten sei mir egal. Ganz im Gegenteil: Von penetranten Spam-Anrufen habe ich mehr als genug. Und so erhoffe ich mir durch die Gesetzesänderung natürlich einen Rückgang des Datenmissbrauchs. Eine Hoffnung, die ich mit Millionen anderen Nutzern teile und die – wie auch ich – weiterhin Zweifel haben.

Nutzer fürchten Sicherheitslücken

So hat eine von der Deutschen Energie-Agentur (dena) durchgeführte Umfrage ergeben, dass gerade im Bereich neuer Smart-Home-Technologien von den Endverbrauchern noch erhebliche Sicherheitslücken vermutet werden. Etwa zwei Drittel aller Befragten sehen vor allem Datendiebstahl und eine Fremdsteuerung des Systems als mögliche Risiken an. Ein Paradoxon: Denn eigentlich soll mit Smart Home die Sicherheit in erster Linie verstärkt werden.

Absurd sind die Bedenken nicht. Stelle ich mir vor, Außenstehende könnten in die von mir vorgenommenen Einstellungen eingreifen, kann es ganz schnell unheimlich werden. Nicht nur, dass plötzlich das Licht ausgeht oder die Jalousien unkontrolliert hoch- und runterfahren – im schlimmsten Fall schafft es ein Unbefugter durch das Abschalten bestimmter Systembereiche ganz einfach in meine vier Wände. Ein Horror-Szenario! Kein Wunder also, dass viele Smart-Home-Nutzer hier kein Risiko eingehen wollen und sich lediglich auf die Entertainment-Komponente beschränken.

Sicher wie ein Bankautomat

Um das Potential des intelligenten Wohnens doch voll – und zugleich bedenkenlos – auszuschöpfen, muss im Vorfeld ein Blick auf den Sicherheitsstandard des jeweiligen Anbieters geworfen werden. So habe ich mich mit dem Sicherheitsversprechen von COQON befasst. Durch sein funkvernetztes System mit modernster Verschlüsselung, dem sogenannten „DataLock“, steht COQON in Sachen Datensicherheit einem Bankautomaten in Nichts nach. Unautorisierte Eingriffe von außerhalb werden nahezu unmöglich. Und ich kann beruhigt schlafen.

Genau wie in der analogen Welt lassen sie sich zwar nicht komplett ausschließen. Wer sich ausführlich mit Funktionen und Sicherheitsvorkehrungen beschäftigt, kann aber ganz bewusst entscheiden, welche Komponenten des Smart-Home-Systems er nutzen möchte. Und das wiederum ist ein gutes Gefühl.

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