Muskelkater? Entspannungsbäder helfen!

von Olga Bogdanowski
Veröffentlicht am 24.Januar 2019 /

Kein Bock auf Muskelkater? Ein Regenerationsbad hilft.

Zu oft begegnen mir zurzeit im Alltag Menschen, die noch voller Ehrgeiz an ihren Neujahrsvorsätzen festhalten. So auch gestern Abend im Fitness-Studio. Übermotiviert wurde gestrampelt, Gewichte gestemmt und Sit-Ups gemacht. Ein Einsatz, der sich bei dem ein oder anderen heute sicherlich in Form von Muskelkater bemerkbar machen wird. 

Allerdings betrifft Muskelkater – der durch Überanstrengung entsteht und zu kleinen Rissen in den Muskelfasern führt – nicht nur Sportanfänger. Nach größeren Pausen oder besonders intensiven Trainingseinheiten tritt er auch oftmals bei erfahreneren Sportlern auf. Behandeln lässt sich Muskelkater nicht. Und ist er erst einmal da, können bis zur vollständigen Regeneration bis zu sieben Tage vergehen. Der ambitioniert aufgestellte Trainingsplan ist durch eine solche Zwangspause erst einmal hin. Mit Regenerationsbädern lässt sich aber wunderbar vorbeugen.

Ice Bucket Challenge lässt grüßen

Ein Regenerationsbad lässt sich in zweierlei Weise durchführen: Warm und kalt. Auf die zweite Variante setzen vor allem Profisportler und nehmen die sogenannten Eisbäder nach ihren Trainingseinheiten in Anspruch. Dabei beträgt die Wassertemperatur nicht mehr als 15° C und sorgt dafür, dass die durch die Überlastung entstandenen Muskelentzündungen sowie -schwellungen gehemmt und der Regenerationsprozess beschleunigt wird. Klingt plausibel. Für mich käme eine solche Maßnahme aber definitiv nicht in Frage. Bereits den regelmäßigen Gang zum Fitnessstudio sehe ich mehr oder weniger als notwendiges Übel an. Nicht im Traum würde mir also einfallen, anschließend in gefühlte Minusgraden einzutauchen.

Die angenehme Variante

Gott sei Dank, wirken auch warme Bäder präventiv.  Denn durch die erhöhte Wassertemperatur werden Durchblutung und Stoffwechsel angeregt. Zwar werden die entstandenen Muskelfaserrisse nicht sofort geheilt, ihre Regeneration aber maßgeblich beschleunigt. Noch effektiver sind Regenerationsbäder mit entsprechenden Zusätzen. So kurbeln bspw. einige Tropfen Arnika-Öl die Durchblutung zusätzlich an.

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Übrigens ist der ideale Zeitpunkt für ein solches Regenerationsbad etwa drei bis vier Stunden nach dem Sport. Um die Durchblutung anzuregen und die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren, helfen auch Saunagänge. Perfekt, um Training, Regeneration und Wellness zu kombinieren.

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