Putzmuffel? Tipps für längere Freude am sauberen Bad

von Olga Bogdanowski
Veröffentlicht am 07.August 2020 / Tipps & Tricks

Ein ausgiebiger Badezimmerputz ist nicht Jedermanns Sache. Mit ein paar Tricks lässt sich der Aufwand jedoch deutlich minimieren.

Machen wir uns nichts vor: auf der Beliebtheitsskala anfallender Hausarbeiten findet sich das Putzen des Badezimmers bei den meisten von uns ganz weit unten wieder. Aber was sein muss, muss eben sein. Schließlich ist ein dreckiges Bad ein echtes No-Go. Und so wird einmal die Woche der Schweinehund überwunden und geschrubbt, was das Zeug hält. Umso ärgerlicher, wenn der Aufwand bereits nach wenigen Tagen kaum noch erkennbar ist und das Bad wieder unordentlich und verunreinigt wirkt. Unweigerlich stellt sich die Frage, was man tun könne, damit die saubere und aufgeräumte Erscheinung dauerhaft anhält.  

In einem strahlend sauberen Badezimmer fällt das Entspannen deutlich leichter.

Mehr ist mehr

Waschbecken, Dusche und WC werden von uns mehrmals am Tag benutzt. Kein Wunder also, dass langanhaltende Sauberkeit hier kaum zu gewährleisten ist. Und so hilft es tatsächlich nur, die genannten Bereiche in kürzeren Zeitabständen zu reinigen. Was im ersten Moment ziemlich ernüchternd klingt, hat jedoch auch was Gutes. Denn werden Nutzungsrückstände direkt beseitigt, muss am Ende der Woche deutlich weniger Zeit in die Generalreinigung investiert werden. Weiterer Pluspunkt: Das Bad sieht jederzeit vorzeigbar aus.

 

Auch Wandfliesen wollen gepflegt werden

Während der Boden stets gewissenhaft gewischt wird, erfahren die Fliesen an der Wand beim Saubermachen deutlich weniger Aufmerksamkeit. Dabei kann sich auch hier mit der Zeit ein Schmutzfilm bilden und Wasserflecken unschöne Rückstände hinterlassen. Regelmäßig abgewischte und abgetrocknete Wandfliesen lassen das Bad hingegen gleich viel reiner wirken.

Das Trockenreiben sollte übrigens auch bei der Bodenpflege berücksichtigt werden. Denn dadurch sieht das Bad nicht nur viel sauberer aus. Es ist auch viel hygienischer als die Feuchtigkeit von selbst trocknen zu lassen.

Kurzfristig eine praktische Lösung, langfristig ein echter Keimherd: der Duschvorhang

Keine Chance für Keime und Bakterien

Kurzfristig gesehen sind Duschvorhänge eine klasse Sache. In der Anschaffung sind sie verhältnismäßig günstig und wenn man Lust auf ein neues Design hat, wechselt man einfach das Modell aus. Allerdings sind Duschvorhänge – besonders im unteren Bereich – prädestiniert für die Ansammlung verschiedener Keime und Bakterien, die sich in feuchter Umgebung besonders wohl fühlen. Auch Schimmelbildung ist keine Seltenheit. Und das ist nun wirklich keine klasse Sache. Die Investition in eine Duschabtrennung erweist sich langfristig also definitiv als bessere Spritzschutzlösung.

Und apropos Spritzschutz: Für mehr Hygiene sollte der Toilettendecken nicht erst nach der Benutzung, sondern noch vor dem Spülvorgang runtergeklappt werden, da beim Spülen der Toilette der Abwassergeruch hochgeschleudert wird.

 

Ordnung mit System schaffen

Häufig neigt man oder frau dazu, sämtliche Ablageflächen – sei es Regal, Fensterbank oder Wannenrand – komplett mit irgendwelchen Pflege- oder Kosmetikprodukten vollzustellen. Das sieht nicht nur chaotisch aus, sondern erschwert auch gründliches Staubwischen. Und so wirkt das Bad wieder einmal unordentlich.

Bevor sämtliche Utensilien aber im Badschrank verschwinden, sollte zunächst großzügig ausgemistet werden. Welche Produkte nutze ich wirklich? Welche sind schon lange abgelaufen? Alles, was übrig bleibt anschließend thematisch in Badschrank und Schubläden einsortieren. Und ist eine Grundordnung erstmal vorhanden, fällt es deutlich leichter, diese auch dauerhaft beizubehalten.

Freigeräumte Ablageflächen und ein durchdachtes Ordnungssystem sorgen für mehr Wohlfühl-Atmosphäre im Bad.

Die Notfall-Box

Damit Sie das Bad auch unter Zeitdruck schnell auf Vordermann bringen können, empfiehlt es sich, eine sogenannte Notfall-Box im Badezimmer einzurichten. Hierbei handelt es sich um ein Behältnis, in das Sie am besten die von Ihnen am häufigsten genutzten Produkte verstauen. Als hilfreich erweist sich auch eine Packung Desinfektionstücher, um bspw. Wasserflecken oder Zahnpastaspritzer ganz unkompliziert und im Nu beseitigen zu können. Im besten Fall lässt sich die gesamte Box in einer Schublade des Badschranks verstauen. Ist dies nicht möglich und die Notfall-Box muss sichtbar im Badezimmer platziert werden, entscheiden Sie sich am besten für ein dekoratives Exemplar – natürlich passend zur Gesamteinrichtung.

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