Weniger ist mehr – worauf Sie im Bad getrost verzichten können

von Olga Bogdanowski
Veröffentlicht am 11.Juni 2020 / Tipps & Tricks

In einem aufgeräumten Badschrank haben Sie alles Wichtige auf einen Blick und stets griffbereit.

Schon lange dient das Badezimmer nicht einfach nur der körperlichen Hygiene. Es soll auch Rückzugsort sein, im besten Fall ein kleiner, privater Spa-Tempel. Was liegt also näher, als diesen mit den verschiedensten Pflege- und Beautyprodukten auszustatten. Und für eine adäquate Atmosphäre darf natürlich auch nicht die passende Deko fehlen. So weit, so gut. Wer hier über die Stränge schlägt, bewirkt jedoch das Gegenteil eines Wohlfühl-Ambientes. Der Raum wirkt gedrungen, chaotisch und unübersichtlich. Höchste Zeit, auszumisten.

 

Brauch ich das wirklich?

Wer kennt es nicht? Eigentlich wollte man nur kurz in die Drogerie, um neues Waschpulver zu kaufen. Doch weil rein zufällig auch das Lieblingsshampoo gerade im Angebot ist, werden schnell noch zwei Flaschen eingepackt. Ebenso wandert diese neue Creme, die Falten angeblich über Nacht verschwinden lässt, in den Einkaufskorb. Und Nagellack kann man sowieso nie genug haben, oder?

Mehr Volumen oder mit fruchtigem Duft? Statt sich zu entscheiden, werden oftmals beide Sorten gekauft

In Pflege- und Beautyartikel zu investieren, ist keinesfalls verwerflich. Stapeln sich Döschen und Flakons aber nicht nur im Badschrank, sondern auch auf jeder anderen freien Ablage, sorgt dies – vor allem in kleinen Räumen – schnell für ein chaotisches Gesamtbild. Der beste Weg, dem entgegenzuwirken, ist eine Bestandsaufnahme: Was nutze ich tatsächlich? Wurde das Mindesthaltbarkeitsdatum womöglich schon längst überschritten? Sie werden überrascht sein, wie viele Produkte ihr Dasein (fast) ungenutzt in Ihrem Badezimmer fristen.

 

Für ein sauberes Bad

Den meisten Menschen ist ein sauberes Badezimmer besonders wichtig. Einzelhandel und Internet bieten hier eine breite Palette verschiedener Reinigungsmittel. Vorsicht ist bei besonders aggressiven, chemischen Reinigungsmitteln geboten. Denn diese schaden nicht nur Umwelt und Gesundheit, sondern können langfristig auch die Oberflächen der Badezimmereinrichtung angreifen. Dabei reichen in vielen Fällen bereits ein feuchtes Tuch sowie ein mildes Reinigungsmittel, um für strahlenden Glanz im Bad zu sorgen.

Bei vielen Sanitärprodukten sorgt eine spezielle Beschichtung für Pflegeleichtigkeit und langjährigen Glanz

Gut zu wissen: Immer mehr Hersteller bieten Produkte mit einer speziellen Oberflächenbeschichtung an, die Schmutz- und Wasserablagerungen abperlen lässt und den Reinigungsaufwand somit zusätzlich minimiert.

 

Einfach mal auslagern

Lockenstab, Epilierer, Barttrimmer – für ein perfektes Styling, greift man (und frau erst recht) gerne zu verschiedenen Helferlein. Ist der Stauraum im Bad jedoch begrenzt, sollten dort nur diejenigen aufbewahrt werden, die besonders häufig in Gebrauch sind. So ist es bspw. durchaus sinnvoll Fön und Rasierer griffbereit im Badezimmer zu haben. Ein Glätteisen, das vielleicht nur einmal im Monat zum Einsatz kommt, kann wiederum problemlos auch außerhalb des Bads aufbewahrt werden.

 

Edle Akzente für eine individuelle Note

Maritim, asiatisch oder doch dekadent? Es gibt viele Stilrichtungen, um das Badezimmer zu dekorieren. Von zu viel Strandgut, Duftkerzen sowie sonstigem Schnick-Schnack sollten Sie aber dennoch absehen. Denn diese lassen den Raum nicht nur unnötig überladen wirken, sondern erweisen sich auch als echte Staubfänger.

Investieren Sie lieber in schicke Badaccessoires, die Sie stilvoll in Szene setzen. Für zusätzliches Wohlfühlambiente sorgen hochwertige Vorleger und Handtücher.

Anstelle von unnötigem Schnick-Schnack lassen sich auch Badaccessoires stilvoll in Szene setzen

Apropos Handtücher: Zusammengerollt oder akkurat gestapelt und gut sichtbar im Regal platziert, verleihen Handtücher Ihrem eine besonders edle Note. Weil aber auch hier die Devise „weniger ist mehr“ gilt, beschränken Sie sich auf eine geringe Stückzahl und verstauen Sie den Rest lieber im Wäscheschrank. So sorgen Sie nicht nur für mehr Leichtigkeit im Badezimmer, sondern schaffen auch wortwörtlich mehr Freiraum zum Entspannen und Abschalten.

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