Staatliche Zuschüsse für barrierefreie Bäder

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Wer ein barrierefreies Bad plant, kann sich über staatliche Zuschüsse freuen.

Neues Jahr, neues generationenübergreifendes Badezimmer – und das mit stattlicher staatlicher Finanzspritze: Seit dem 3. Januar 2017 können private Eigentümer und Mieter wieder Zuschüsse für Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren wie Stolperschwellen oder beengten Raumverhältnissen bei der KfW Bankengruppe beantragen. Vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) werden dafür 75 Millionen Euro zur Verfügung gestellt – und damit rund 26 Millionen mehr als 2016! Darüber informierte jetzt die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft e.V..

Wer plant, sein Bad altersgerecht umzubauen, sollte sich schnell einen Fachhandwerker suchen bzw. einen beauftragen – denn nur mit ihm an der Seite fließt der Zuschuss von bis zu 5.000 Euro bei einer Mindestinvestition von 2.000 Euro. Zu den förderfähigen Maßnahmen zählen wie bisher u. a. die Schaffung bodengleicher Duschen, die Anpassung der Raumgeometrie sowie eine adäquate Modernisierung von Sanitärobjekten wie WC's und Waschtischen. 

Neu ist: Der Zuschuss wird ausschließlich online über das sogenannte KfW-Zuschussportal beantragt. Dazu zählen eine Registrierung und vor der Auszahlung ein Postident-Verfahren. Mit einer entsprechenden Vollmacht lässt sich der Antrag zudem nun auch über eine dritte Person stellen; zum Beispiel einen Verwandten, Freund oder aber den mit den Umbaumaßnahmen beauftragten Badprofi selbst. Die Förderzusage kommt laut KfW sofort.

Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind auf der Internetseite www.kfw.de/455 oder über das KfW-Infocenter unter der kostenfreien Telefonnummer 0800/5399002 erhältlich. Darüber hinaus hilft die Aktion Barrierefreies Bad: info [at] aktion-barrierefreies-bad [dot] de. Fragen Sie gern auch unser ELEMENTS-Team in den Ausstellungen, wie Sie von den neuen Fördermöglichkeiten profitieren können.

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