Alles glänzt – Frühjahrsputz im Badezimmer

von Olga Bogdanowski
Veröffentlicht am 20.März 2018 /

Der Frühjahrsputz – mehr als eine Grundreinigung der eigenen vier Wände.

Das große Gähnen ist vorbei. Hatte ich vergangene Woche noch über Trägheit und Lustlosigkeit geklagt, weicht die Frühjahrsmüdigkeit jetzt dem Tatendrang. Ich mache mein Haus fit für den Frühling. Voll motiviert starte ich den alljährlichen Frühjahrsputz. Als erstes im Visier: mein Bad.

Geboren im Sternzeichen der Jungfrau sind mir Ordnung und Sauberkeit quasi in die Wiege gelegt. Entsprechend sorgfältig gehe ich bereits bei meinem wöchentlichen Putzplan vor. Große, böse Überraschungen dürften beim Frühjahrsputz daher nicht auf mich lauern. Aber der Reihe nach.

Fenster, Türen, Schränke

Zuerst widme ich mich dem Fenster. Vielleicht weil mir das Fensterputzen überhaupt nicht liegt und ich es schnell hinter mich bringen möchte. Unzählige Tipps und Tricks habe ich bereits ausprobiert, mir verschiedenste Hilfsmittel gekauft – schlierenfrei werden meine Fenster trotzdem nicht. Egal, der gröbste Schmutz ist weg, der Blick weitgehend klar.

Auf das Fenster folgt die Tür. Denn was ich beim wöchentlichen Badezimmerputzen definitiv vernachlässige, ist das Abwischen von Tür und Zarge. Hier besteht dringender Nachholbedarf. Und auch die Spinnenweben an der Decke sauge ich kompromisslos weg.

Als nächstes steht das Auswischen der Badezimmerschränke auf meiner To-Do-Liste. Hierzu muss ich erst einmal das komplette Inventar ausräumen. Eine gute Gelegenheit, um ordentlich auszumisten. Denn selbstverständlich hat sich seit meinem letzten Großputz wieder Zeugs angesammelt, das ich überhaupt nicht brauche. Und so finde ich beim Ausräumen eingetrocknete Kosmetik, abgelaufene Sonnenmilch und angebrochene Produkte, die ihre besten Tage hinter sich haben. Das alles wandert nun in den Müll. Die übrigen Pflegeartikel sortiere ich wieder akkurat in die frisch ausgewischten Fächer.

Augen auf bei der Putzmittelwahl

Wanne, Waschbecken und WC wische ich wie gewohnt. Lediglich die Armaturen bekommen heute eine Sonderbehandlung. Wer mit Wasserhahn und Co. noch nicht allzu vertraut ist, sollte im Vorfeld lieber noch einmal die Pflegehinweise des jeweiligen Herstellers studieren. Denn die Wahl falscher Putzmittel kann unschöne Schäden verursachen. Im Sinne der Umwelt und meiner Gesundheit versuche ich chemiebasierte Reiniger aber ohnehin zu meiden. Und in der Regel wird auch alles mit regulären Haushaltsreinigern oder verdünntem Essigreiniger sauber. Zum Schluss noch den Boden wischen, frische Handtücher bereitlegen und das Bad strahlt mit der Frühjahrssonne um die Wette.

Der Frühjahrsputz ist mehr als die klassische Grundreinigung der eigenen vier Wände. Für mich trägt er zum persönlichen Wohlbefinden. Und was kann es nach einem anstrengenden Putztag Schöneres geben, als ein Entspannungsbad im frisch gereinigten Badezimmer?

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