Clever abgelegt – Stauraum schaffen im Badezimmer

von Olga Bogdanowski
Veröffentlicht am 23.August 2018 / Bad

Stauraum und Ablageflächen sind im Bad unentbehrlich – hier als besonders farbenfrohe Variante von Inda.

Was gehört in ein Bad? Toilette und Waschtisch. Eine Dusche. Und wenn Platz bleibt – vielleicht noch eine Badewanne. So sah auch unser Badezimmer zu Beginn aus. Sobald ich nach dem Umzug aber die ersten Handtücher, Pflegeprodukte und Putzmittel ausgepackt hatte, war klar: Ausreichend Stauraum spielt im Badezimmer eine ebenso große Rolle.

Was in großen Räumen kein Problem darstellt, kann bei weniger Platz schnell zu einer kniffligen Herausforderung werden. Dabei ist es gar nicht so schwierig – auch auf wenigen Quadratmetern – für ausreichend Stauraum zu sorgen.

 

Die Klassiker: Von Badmöbel und Spiegelschrank

Eine absolut naheliegende Lösung, um Inventar zu verstauen, bieten Badmöbel. Verbreitet ist hier vor allem der Waschtischunterschrank. Kein Wunder! Wird auf diese Weise nicht nur – ansonsten verloren gegangener Platz – clever genutzt.

Schlicht und trotzdem elegant zeigen sich offene Regale

Waschtischunterschränke stellen darüber hinaus eine perfekte Möglichkeit dar, die weniger ansehnlichen Abflussrohre zu verstecken. Gestalterisch scheint es dabei kaum Grenzen zu geben. Ob minimalistischer Industrial Look, moderner Hochglanz oder verspielter Landhaus-Stil – für jeden Geschmack ist etwas dabei. 

Ähnlich platzsparend sind Spiegelschränke. Und direkt über dem Waschtisch hängend bestens geeignet für Zahnpasta, Cremes und Kosmetika.

Wer in seinem Badezimmer ein weiteres Möbelstück platzieren möchte, ist gegebenenfalls mit einem Hochschrank gut beraten. Durch ihre schmale, hohe Form punkten Hochschränke mit ganz viel Abstellfläche – bei vergleichsweise geringer Stellfläche. Sie sind somit die ideale Wahl für enge, verwinkelte Zimmerecken.

 

Nischen – das neue Gestaltungselement

Eine andere Möglichkeit, Stauraum zu schaffen, bieten Nischen. Ein stylisches Gestaltungselement, das sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Auf den ersten Blick scheint der Einbau einer Nische mit größerem Aufwand verbunden zu sein. Für erfahrene Fachhandwerker jedoch ein Kinderspiel. Eine Beratung zu dieser Variante lohnt sich bei Interesse daher auf jeden Fall.

Praktisch und stylisch zugleich: Die Nische im Duschbereich

Besonders häufig finden sich Nischen im Duschbereich – als Ablagefläche für Shampooflasche, Duschgel und Co. – wieder. Aber auch der Platz über dem WC kann durch das Einplanen einer Nische clever genutzt werden. Beispielsweise indem man einzelne Regalbretter in die Aussparung oberhalb des eingemauerten Spülkastens setzt und so zusätzliche Abstellfläche schafft.

Übrigens: auch der von mir erwähnte Spiegelschrank lässt sich wunderbar in eine Nische einsetzen. Besonders schön ist der Effekt, wenn diese tief genug ist und der Spiegelschrank bündig mit den umliegenden Wänden abschließen kann. Nichts ragt mehr unnötig in den Raum. Ideal für kleine Bäder, die dadurch weniger überladen wirken.

 

Platz ist in dem kleinsten Bad

Die wahrscheinlich preiswerteste und flexibelste Möglichkeit, mehr Stauraum bzw. Abstellfläche zu schaffen, gelingt durch die Anbringung von Wandboxen. Wie ihr Name bereits verrät, handelt es sich hierbei um Boxen, die an der Wand befestigt werden und die Funktion eines Regals erfüllen. Dank ihrer kompakten Form und des geringen Gewichts lassen sich Wandboxen nahezu überall anbringen.

Aber nicht nur an der Wand machen Boxen eine gute Figur. Frei im Badezimmer positioniert, können sie als Aufbewahrung für Kleinkram genutzt werden und setzen – richtig arrangiert – hübsche Akzente.

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