Lebensfreude statt Lethargie – immun gegen Frühjahrsmüdigkeit

von Olga Bogdanowski
Veröffentlicht am 13.März 2018 / Bad

Fit und ausgeschlafen lässt sich der Frühling noch mehr genießen

Endlich. Die Tage werden wieder länger und wärmer. Viele Eisdielen haben bereits geöffnet und das erste Freiluft-Bier schmeckte wie ein frischer Frühlingstag. Der Winter ist vorbei. Alles könnte so schön sein. Wäre da nicht die Frühjahrsmüdigkeit, die Trägheit und Antrieblosigkeit über die Sonnentage legt.

Schuld sind natürlich die Hormone. Denn die Umstellung von Temperaturen und Lichtverhältnissen – so sagt zumindest die Forschung – bringt den Hormonhaushalt ganz schön durcheinander und stellt für den Körper eine echte Belastung dar. Nicht selten dauert die Umgewöhnung mehrere Wochen. Trotz wissenschaftlicher Begründung habe ich auf Lethargie und Dauergähnen wenig Lust. Also her mit Vitalität und Frühlingsgefühlen!

Badezimmerrituale, die Lebensgeister wecken

Dass regelmäßiger Sport, viel Wasser sowie frisches Obst und Gemüse zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen, lässt sich überall nachlesen. Zusätzlich kann aber auch ein kleines Upgrade der täglichen Badezimmerrituale dabei helfen, wieder auf Hochtouren zu kommen.

Wechselduschen gelten als Schlappheitskiller Nummer eins. Wer seinen Körper schon beim Duschen an den Warm-Kalt-Wechsel gewöhnt, trotzt auch den im Frühling so typischen Temperaturschwankungen. Klingt logisch – für mich als passionierten Warmduscher – ist das aber absolut undenkbar. Deswegen habe ich mich nach Alternativen umgehört. Angeblich sollen Saunagänge eine ähnliche Wirkung haben. Deutlich lieber ist mir die Sauna in jedem Fall.

Massagen und belebende Öle als Wundermittel

Auch Bürstenmassagen sollen der Frühjahrsmüdigkeit entgegenwirken. Die regelmäßige Anwendung verbessert die Durchblutung, regt den Stoffwechsel an. Die Haut kann sich besser regenerieren und bleibt elastisch. Die Massage vitalisiert und stärkt das Immunsystem. Und sogar gegen Cellulite soll sie helfen. Was will frau mehr? Am besten jeden Morgen – nach dem Duschen – fünf Minuten zur Hautbürste greifen und sich gleich fitter fühlen.

Eine belebende Wirkung versprechen zudem Pflanzen wie Minze und Rosmarin. Das aus ihnen gewonnene Öl ist wie gemacht, um kleinere und größere Durchhänger zu überwinden. Zum Beispiel in Form eines morgendlichen Rosmarin-Fußbads oder eines entspannenden Lavendel-Bads am Abend. Auch ein paar Tröpfchen Minz-Öl, die man sich zwischendurch auf die Schläfen reibt, können im Kampf gegen die Frühjahrsmüdigkeit wahre Wunder bewirken. 

Vermutlich werden Fußbad und Massagen nicht Bestandteil meines täglichen Wellness-Rituals werden. Ich hoffe aber, dass eine halbwegs regelmäßige Anwendung ebenfalls zum gewünschten Hallo-Wach-Rezept führt und meine Vorfreude auf den Sommer zusätzlich steigert.

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