Luxus-Feeling zu Hause – das Badezimmer en Suite

von Olga Bogdanowski
Veröffentlicht am 10.Oktober 2017 / Bad · Experten-Team

Eine Badewanne im Schlafzimmer – für viele eine Traumvorstellung

In Hotels – besonders den trendigen Designhotels – ist es mittlerweile absoluter Standard. Doch nicht nur innerhalb der Hotellerie ist die Idee des Badezimmers en Suite sehr verbreitet. Immer mehr Eigenheimbesitzer finden hierzulande ebenfalls Gefallen an dem in den Schlafbereich integrierten Bad.

Warum denn auch nicht? Auch mir hat dieses Raumkonzept während meiner Hotelaufenthalte stets zugesagt. Gerade halbe Raumtrenner und große Glaswände tragen zu einem großzügigen, weitläufigen Raumgefühl bei. Das Schlafzimmer wird hier nämlich nicht nur rein optisch, sondern tatsächlich vergrößert. Mehr Platz für mich und meine (Bad-)Träume. 

Und auch darüber hinaus erweist sich das Bad im Schlafzimmer als tolle Sache. Man denke nur an die extrem kurzen Laufwege. Nach einem Entspannungsbad direkt ins kuschelige Bett – welch traumhafte Vorstellung. Und was für ein Komfort es ist, wenn der nächtliche Gang zur Toilette nicht durchs halbe Haus führt, brauch ich gar nicht erst zu erwähnen.

Die Sache mit der Privatsphäre

Besonders unter dem Aspekt der totalen Privatsphäre scheint eine Symbiose aus Schlaf- und Badezimmer absolut sinnvoll. Weder andere Familienmitglieder noch Gäste erhalten Zutritt zu der ganz persönlichen Wellness-Oase. Dies setzt natürlich voraus, dass das Haus über mehrere Bäder verfügt. Andernfalls erreicht man eher das Gegenteil. Durchgangsverkehr statt Rückzug und Erholung. 

Außerdem darf man nicht vergessen, dass ein en-Suite-Bad die Privatsphäre zwar vor Fremden schützt, innerhalb der Partnerschaft aber enorm einschränkt. Ja, die Vorstellung, die Liebste oder den Liebsten bei Kerzenschein im Schaumbad beobachten zu können, klingt sehr verführerisch. Allerdings kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass der typische Badezimmeralltag nur zum wenigsten Teil aus romantischen Schaumbädern besteht. Zumindest ist es bei mir so. Im Gegenzug fallen mir aber spontan so einige andere Badsituationen ein, bei denen ich definitiv nicht beobachtet werden möchte. Von niemandem.

Mit professioneller Planung Problemen vorbeugen

Ein weiteres Problem, welches das Bad en Suite mit sich bringt, ist die Gefahr der Feuchtigkeitsbildung. Weil das Schlafzimmer in den meisten Fällen nicht als Feuchtraum konzipiert ist, steigt hier das Risiko von Schimmelbildung und Co. Umso wichtiger ist die Wahl der richtigen Materialien, einer einwandfreien Isolierung und einer ausreichenden Luftzirkulation. 

Das Bad en Suite hat durchaus seinen Reiz. Bei der Umsetzung würde ich aber unbedingt auf eine professionelle Badplanung setzen. Die Experten von ELEMENTS wissen jedenfalls, worauf bei der Materialwahl zu achten ist und setzen an den geforderten Stellen raffinierte Wände und Schiebetüren. So profitieren Sie von der offenen Raumgestaltung mit kurzen Laufwegen – ohne Schimmelbildung oder unangenehme Momente in der Partnerschaft riskieren zu müssen.

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