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Werkstoffe für die Badgestaltung – von Klassikern und Newcomern

von Olga Bogdanowski
Veröffentlicht am 12.Dezember 2017 / Bad

Aus Mineralwerkstoff lassen sich exklusive Formen zaubern. Aber auch andere Materialien überzeugen mit verschiedenen Vorzügen

Keramik – nicht selten fällt dieser Begriff als übergreifende Bezeichnung für Waschtisch und Toilette. Tatsächlich dominierte dieses Material jahrzehntelang die deutschen Badezimmer und ist auch heute noch weit verbreitet. Zu Recht. Sehr robust, pflegeleicht und mit angenehmer Haptik bietet es beste Voraussetzungen für die tägliche Nutzung.

Dennoch ist der Badezimmer-Klassiker längst nicht mehr konkurrenzlos. Bei ELEMENTS gehe ich auf Reisen durch die Werkstoff-Welt und auf Tuchfühlung mit Top-Produkten.

Weit verbreitet: Sanitäracryl und Stahlemail

Mein erster Halt: Badewannen aus Sanitäracryl. Ob eckig, abgerundet oder trapezförmig – das formbare Material erfüllt nahezu jeden Designwunsch. Das Ergebnis sind echte Kunstwerke. Im Gegensatz zum Museum ist Anfassen und Testen in der ELEMENTS-Ausstellung ausdrücklich erwünscht. Das lasse ich mir nicht zweimal sagen und stelle schnell fest, dass Sanitäracryl die Wärme speichert und sich deshalb auch bei kühleren Raumtemperaturen nicht unangenehm kalt anfühlt. Wartete ich bisher, bis das Wasser fast den Wannenrand übersteigt, kann ich mein Bad hier vom ersten Tropfen an genießen.

Ich reise weiter ins Familienbad. Kennen Sie das? Kleine Kinder toben durchs Bad, die Handbrause saust durch die Gegend und knallt auf den Boden der Dusche. Duschwannen aus emailliertem Stahl kann das nichts anhaben. Durch die Email-Beschichtung ist das Material äußerst kratzfest – und damit die perfekte Lösung für Familien mit Kindern und für ungeschickte Erwachsene wie mich.

Mineralguss und Mineralwerkstoff– ein Hauch von Luxus

Jetzt sehne ich mich nach etwas Luxus. In ganzer Pracht steht die freistehende Wanne aus Mineralguss vor mir. Einfach schön. Die geschwungene, extravagante Form verleiht jedem Badezimmer eine ganz besondere Note. Ich lege mich hinein, genieße den Augenblick und träume die Wanne in mein Bad. Weil ich im wahren Leben gerne etwas länger in der Wanne liege, kommt mir die wärmeisolierende Wirkung des Materials sehr entgegen.

Zum Schluss meiner Entdeckungstour lerne ich eine absolute Neuheit kennen: Mineralwerkstoff. Das Material ist hart wie Stein, aber dennoch leicht und extrem formbar. Seine porenlose, matt satinierte Oberfläche macht jede Berührung zu einem haptischen Erlebnis. Ich erwische mich dabei, wie ich immer wieder mit meinen Fingerspitzen über den Wannenrand streiche. Zudem ist Mineralwerkstoff UV-beständig, fleckenunempfindlich, leicht zu reinigen und zu reparieren – der Newcomer überzeugt in jeder Hinsicht.

Reise beendet, Eindrücke bewahrt. Auf dem Weg zum neuen Bad führe ich mir nochmal die schönsten Momente vor Augen. Zwischen Tradition und Moderne bieten die Hersteller für jeden Geschmack und Geldbeutel die passende Lösung. Ich werfe mal schnell einen Blick in mein Portemonnaie...

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