Von Salzbädern und Badesalz – Wellness in der heimischen Badewanne

von Olga Bogdanowski
Veröffentlicht am 14.Dezember 2018 /

Meersalz, Öl und Kräuter – Badesalze lassen sich schnell und einfach selbst herstellen.

Abschalten. Runterkommen. Kraft tanken. Besonders an kalten Wintertagen wirkt ein Entspannungsbad wahre Wunder. Für die Extraportion Wellness sorgen spezielle Zusätze. Sehr verbreitet ist Badesalz. Doch worin liegt das Geheimnis? Wie kommt die wohltuende Wirkung von Salzbädern überhaupt zustande?

Heilende Wirkung bei unterschiedlichen Beschwerden

Bei einem charakteristischen Salzbad – auch Solebad genannt – kommen Badezusätze auf Meersalzbasis zum Einsatz. Der hohe Salzgehalt des Badewassers lässt den Körper schwitzen und befreit den Organismus so von schädlichen Stoffen. Hiervon profitiert vor allem die Haut, weshalb Solebäder oftmals bei der Behandlung von dermatologischen Erkrankungen wie Akne, Neurodermitis oder Schuppenflechte angewandt werden. Gleichzeitig werden bei einem Salzbad wichtige Mineralstoffe freigesetzt, die sich wohltuend auf die Atemwege auswirken und somit auch bei Erkältungssymptomen helfen.  Außerdem werden Salzbädern entzündungshemmende, antiallergische sowie immunstärkende Eigenschaften zugesprochen.

Achtung

Da das Salz der Haut Feuchtigkeit entzieht, sollte bei besonders trockener Haut auf Solebäder verzichtet werden. Zudem sind Salzbäder ungeeignet für Menschen, die an einer Nierenerkrankung leiden oder Herz-Kreislauf-Beschwerden haben.

Badesalz selbst herstelllen

Zusätzlich zu den heilenden Eigenschaften punkten Badesalze mit ihrem Entspannungseffekt. Kein Wunder also, dass viele Thermen und Spa-Center Solebäder anbieten. Aber auch in der heimischen Badewanne lässt sich die wohltuende Wirkung für Körper und Geist spüren.

Die entsprechenden Zusätze sind in Drogerien und Apotheken erhältlich. Wer möchte, kann Badesalz auch ganz einfach selbst herstellen. Vorteile der DIY-Variante: der Verpackungsmüll entfällt. Und bedenkliche Inhaltsstoffe sind ebenfalls kein Thema mehr.

Für jede Situation den passenden Mix

Je nach Wahl der hinzugefügten Öle entstehen so einzigartige Badesalz-Kreationen. Wann Sie zu welcher Zusammensetzung greifen sollten, zeigt Ihnen die folgende Übersicht:

  • Einfach entspannen: Bergamotte, Lavendel
  • Kopf freikriegen/inneres Gleichgewicht wiederfinden: Pfefferminze, Rosmarin, Salbei, Teebaum, Zitrone
  • Gegen Müdig- und Antriebslosigkeit: Nelke, Orange, Zeder
  • Bei Erkältung: Eukalyptus, Pfefferminze
  • Entspannung für Muskeln und Gelenke: Arnika, Fichte
  • Für einen Hauch Luxus: Geranium, Lavendel, Rose

Übrigens: Abgefüllt in ein schönes Glas eignet sich das selbstgemachte Badesalz ideal zum Verschenken. Das perfekte Weihnachtsgeschenk für alle Wellness-Liebhaber.

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